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Raumluftunabhängige Kaminöfen

Unsere raumluftunabhängigen Kaminöfen der Modellreihen:

       

infinity GI 10          vio GV 10                GD 8 EXCELSIOR    GD 8 SELECT         brilliant GB 12

 

Was bedeutet raumluftunabhängige Betriebsweise?


Der Kaminofen wird dabei mit Verbrennungsluft von außen versorgt. Die heute übliche, winddichte Bauweise gewährt oft keine ausreichende natürliche Frischluftzufuhr. Daher gibt es die Möglichkeit raumluftunabhängige Öfen einzubauen denen die Verbrennungsluft über Leitungen zugeführt wird. Sie sind dann für jeden Aufstellraum geeignet!

Dies ist jedoch nicht zu verwechseln mit einen Aussenluftanschluß für die sog. Pirmärluftversorgung. Diese Möglichkeit bieten inzwischen viele Kaminofenhersteller an. Da jedoch die sog. Sekundärluft aus dem Aufstellraum entnommen wird, sind diese Geräte nicht vollkommen raumluftunabhängig! Solche Öfen benötigen dann zum sicheren Betrieb einen sog. Unterdruckwächter der dafür sorgt, das kein gafahrbringender Unterdruck durch absaugende Anlagen (Dunstabzugshaube, Lüftungsanlage etc.) entstehen kann.

RLU

Die GERCO Kaminöfen der Modellreihen diamant, infinity, vio und brilliant benötigen solche Wächter nicht, da Sie vollständig raumluftunabhängig betrieben werden können. Sie sind vom DIBt geprüft und zugelassen und daher für den Einsatz bei kontrollierter Wohnraum- Be- und Entlüftung in Niedrigenergie- und Passivhäusern geeignet. Die Verbrennungsluft wird über einen separaten Kanal (100 mm Ø) von außen zugeführt.

Die Problematik der dichten Gebäudehüllen im Passivhaus und die Besonderheiten der kontrollierten Wohnraumlüftung können mit dem separaten Ø 100 mm Verbrennungsluftanschluss gelöst werden. Der integrierte Türkontaktschalter dient als Sensor für die absaugende Anlage und kann zur gezielten Abschaltung dieser Komponenten genutzt werden. Eine umlaufende Dichtung sorgt für einen luftdichten bzw. rauchgasdichten Abschluß zwischen Feuerungstür und Aufstellraum.

Die Montagevorbereitung und Installation ist einfach und problemlos. Es müssen zusätzlich lediglich ein Luftkanal nach außen und evtl. die Steuerleitung zur absaugenden Anlage verlegt werden.

Der Zuluftkanal sollte eine Länge von ca. 6 - 8 mtr. nicht überschreiten und mit so wenig Bögen wie möglich verlegt werden. Der Förderdruck (Zug) der Schornsteinanlage muß in der Lage sein, diesen Strömungswiderstand zu überwinden. Die Zuluftöffnung sollte außen mit einem Schutzgitter versehen sein, um Schmutz (Laub etc.) und Kriechtiere fernzuhalten. Als Material für den Zuluftkanal dürfen nur zugelassene nicht brennbare Werkstoffe (z.B: Wickelfalzrohr aus der Lüftungstechnik) verwendet werden.

Zur Verbrennungsluftversorgung reicht ein Mindestquerschnitt von ca. 100 cm² (= 100 mm Innendurchmesser) aus. Die anzuwendenden Landesfeuerungsverordnungen sehen jedoch für solche Feuerungen einen Mindestquerschnitt von 150 cm² vor.

Sprechen Sie deshalb schon in der Planungsphase mit Ihrem zuständigen Schornsteinfegermeister.



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