Die VerbrennungDie Verbrennung von Holz geschieht im Wesentlichen in zwei Phasen: Erstens der Erwärmung und Trocknung und zweitens der Entgasung durch thermische Zersetzung. Die durch die Rauchgase oder Strahlung übertragene Wärme erhöht die Temperatur des eingebrachten Holzgutes. Aufgrund der Porigkeit erwärmt sich dieses von außen nach innen relativ gleichmäßig, so dass die Restfeuchte entzogen werden kann. Durch diese Trocknung schwindet das Holz und am Rand kommt es zu Rissen, die wiederum die Trocknung des Kerns beschleunigen. Diese Rissbildung erkennen Sie durch das typische Prasseln, Knistern und Herausplatzen von Holzteilen (besonders bei harzhaltigen Nadelhölzern!). Nach der Trocknung wird das Holz bei ca. 100 °C entgast, der im Holz gebundene Sauerstoffgehalt (ca. 44%) entweicht und die festen Bestandteile des Holzes werden verflüssigt und anschließend verdampft. Nach Erreichen der Entzündungstemperatur von ca. 240 °C setzt dann die Flammenbildung ein. Das Holz wird nun immer weiter erwärmt, so dass die flüchtigen Bestandteile bei ca. 800 °C völlig verbrannt sind. Die so entstandene glühende Holzkohleschicht wird dann durch die heißen Brenngase fast vollständig zersetzt. Dank dieser guten Zersetzung liegt der Aschegehalt auch nur bei ca. 1 % der Holzmasse. Die Asche enthält einen hohen Anteil an Kaliumcarbonat, besser bekannt als Pottasche, die sich gut als Düngemittel im eigenen Garten verwerten lässt. |